Drei Azubis, drei verschiedene Aufgaben

Mini-Computer

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Seit dem zweiten September machen wir, Maximilian Beck, Luis Ortlauf und Timo Betzold, eine Ausbildung zum „IT-ler“, wie wir es meist nennen. Dadurch wissen viele Leute gar nicht, dass wir drei alle einen unterschiedlichen Beruf ausüben.

Da gibt es als erstes den Systemintegrator, der hauptsächlich mit der Planung, Installation, Administration und Wartung unserer Systeme und Netzwerken beauftragt wird. Außerdem hat er noch Kenntnisse im Bereich Betriebssysteme (Windows, Linux, usw.), PC-Hardware und IT-Sicherheit, also Firewalls und Verschlüsselungen beispielsweise.

Als nächstes kommt der Anwendungsentwickler, der sich in erster Linie mit der Entwicklung, Auswahl und Anpassung von Programmen und Datenbanken befasst. Zusätzlich hat er noch das Know-how über Software-Techniken, Programmiersprachen wie Java, C# oder PHP, und Entwicklungswerkzeugen.

Zum Schluss kommt noch der Informatikkaufmann, der für die Einführung und Planung neuer Systeme zuständig ist. Seine Schwerpunkte liegen allerdings bei kaufmännischen Punkten wie z.B. eine Kosten-Nutzen-Analyse, oder die Verbindung zwischen verschiedenen Fachabteilungen und der Realisierung von Systemen.

Zusammengefasst ist das Tätigkeitsspektrum der „IT-ler“ ziemlich identisch. Alle drei planen, entwickeln, konfigurieren und verwalten IT-Systeme oder Anwendungen. In der Berufsschule lernt der Systemintegrator und der Anwendungsentwickler in den ersten zwei Jahren der Berufsschule genau dasselbe, erst im letzten Schuljahr beschäftigt sich der Anwendungsentwickler mehr mit der Programmierung und der Systemintegrator eben mehr mit Systemadministration. Jeden Tag lernt man etwas Neues, auch nach der dreijährigen Ausbildung, weil sich die Technik stets weiterentwickelt.

Wir hoffen, dass man die Ausbildungsberufe in der IT nun besser auseinander halten kann.