Gero Schmitt-Sausen, Geschäftsführer von inFranken.de, über neue Personalverantwortlichkeiten in Zeiten von Corona.

„[…] Althergebrachte Führungsmuster überdenken.“ – ein Satz, der in der aktuellen Zeit zum Nachdenken anregt. Mit dieser Thematik hat sich Gero Schmitt-Sausen, Geschäftsführer des Nachrichtenportals inFranken.de, beschäftigt. In seinem Gastbeitrag für Springer Professional setzt sich Schmitt-Sausen mit der Frage auseinander, welche Ansprüche an Führungskräfte in der aktuellen Arbeitssituation und die Zeit „danach“ gestellt werden und welche Chancen damit einhergehen.

Bei inFranken.de ist etwa der tägliche „daily sync“ per Video schon seit gut einem Jahr gang und gäbe und nicht nur die Mitglieder der Online-Redaktion halten sich so regelmäßig auf dem Laufenden. Seit Mitte März hat sich jedoch alles stark verändert: Mit dem Lockdown wechselte ein großer Teil der Belegschaft ins Mobile Office – Videocalls sind seitdem das gängige Kommunikationsmittel für das gesamte Team.

Doch was kommt eigentlich nach dem Lockdown? Bei vielen Unternehmen setzt nun ein Umdenken ein: Positive Erfahrungen mit Mobile- bzw. Homeoffice, eine neue Art der effizienten Zusammenarbeit und selbständiges Arbeiten befeuern diesen Trend. Genau diese Arbeitsweisen erfordern allerdings auch Flexibilität und ein neues Führungsverständnis.

„Führungskräfte geben die Rahmenbedingungen vor und ermöglichen neues Arbeiten“

Dabei steht das Fördern einer Vertrauenskultur im Fokus. Führungskräfte befähigen ihre Mitarbeitenden dazu, selbständiger zu agieren sowie ein agiles Mindset stetig weiter zu entwickeln. Ebenso sollten streng hierarchisch aufgebaute Organisationen spätestens jetzt der Vergangenheit angehören. Führungskräfte treten nach Schmitt-Sausen im idealfall als „Ermöglicher“ für ihre Mitarbeiter auf.

„Der erste Schritt dabei ist, die Mitarbeiter von Anfang an mit einzubinden und die Vision sowie die Regeln der Zusammenarbeit gemeinsam zu erarbeiten.“

Welche Aspekte der Digital-Experte der Mediengruppe Oberfranken in Sachen Mitarbeiterführung als wichtig empfindet, lesen Sie hier vollständig auf Springer Professional nach: https://www.springerprofessional.de/fuehrungsqualitaet/corona-krise/fuehrungskraefte-post-corona-sind-enabler/18176332

Für Schmitt-Sausen als Führungskraft hat die Krise Folgendes gezeigt: „Moderne Arbeitsmodelle – Stichwort „New Work“ -, interdisziplinäre Teams und eine selbständige agile Arbeitsweise lösen starre Hierarchien ab und gewinnen in Sachen Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit.“

Quellen: Springer Professional; mgo Mitarbeitermagazin