Schön, Beliebt, Erfolgreich - der Weg zum idealen Azubi

In unsere Serie „Schön, Beliebt, Erfolgreich – der Weg zum idealen Azubi“ schreiben wir regelmäßig über verschiedene Aspekte und Themengebiete rund um die Ausbildung in einem Medien-Betrieb. Dabei gehen wir jeweils auf einzelne Faktoren ein, die in Summe den „perfekten“ Azubi ergeben. Natürlich gibt es weder einen perfekten Menschen, noch einen perfekten Azubi. Das macht unsere Formel zwar unerfüllbar, aber nicht unsinnig. Wir möchten mit dieser Serie niemanden belehren oder perfektionieren, sondern schlichtweg informieren, inspirieren und vor allem unterhalten.

Kleine Warnung vorab: Alle Beiträge können Spuren von Ironie enthalten.

Hier geht es zum ersten Teil der Geschichte.

Verantwortung übernehmen – das wollen die Azubis Samira (alias Sherlock) und Emma (alias Watson) im Fall des verschwundenen Obstes. Nachdem auf mysteriöse Weise eine große Menge an Vitaminen aus dem Kühlschrank im Lagerraum verschwunden ist, legt sich Sherlock auf die Lauer und beschattet verdächtige Zielpersonen. Währenddessen ermittelt Watson im Hintergrund und unterstützt mit detektivischer Recherche. Vor allem die beiden Azubis Lea D. und Julian F. haben sich bis jetzt verdächtig gemacht…

E-Mail – Freitag, 12.07.19, 09:44

An watson@mg-oberfranken.de

Betreff: Auf den Fersen

Nachdem ich Lea D. angerufen hatte und sich niemand meldete, weitete ich meine Suche aus und beschattete Julian F. Doch dieser befand sich ebenfalls nicht in seinem Büro. Haben die beiden wohl Angst? Ignorieren sie deshalb meine Anrufe? Macht sie das verdächtig? Fragen, die dringend geklärt werden müssen.

VG Sherlock

E-Mail – Freitag, 12.07.19, 09:47

An sherlock@mg-oberfranken.de

Betreff: Großes Finale

Die Abwesenheit unserer Zielpersonen, ohne offenkundiges Alibi, macht sie verdächtig wie noch nie! Bleiben Sie den Übeltätern auf den Fersen, Sherlock! Wir werden sie finden und sie werden gestehen müssen! Zwischenzeitlich werde ich Kommissarin Richter informieren. Sie kann uns sicherlich Verstärkung schicken und die Täter nach dem großen Finale verhaften und abführen.

LG Watson

E-Mail – Freitag, 12.07.19, 10:19

An watson@mg-oberfranken.de

Betreff: Fall gelöst

Wir haben einen Durchbruch, Watson! Um die Täter auf frischer Tat zu ertappen, versteckte ich mich hinter der Tür des Büros von Julian F. Nach nicht einmal fünf Minuten kam er ins Büro geschlichen. Als erstes bemerkte ich einen seltsamen Duft an ihm! Er roch nach Kirschen und sein Shirt war… richtig! Rot! Offensichtlicher ging es wohl nicht mehr und ich ergriff die Initiative. Als er mich bemerkte, roch ich wahrhaft seine Nervosität! Ich stellte ihn zur Rede und da offenbarte er mir etwas, womit ich nie gerechnet hätte:

Er und seine Komplizin Lea D. waren um 08:30 am Obstkorb gestanden und hatten gesehen, dass dieser noch nicht aufgefüllt worden war. Sie ergriffen also die Initiative, damit die Mitarbeitenden der mgo noch rechtzeitig ihr Obst bekommen würden. Als Laura und ich dann unten ankamen, war es schon zu spät. Das Obst war weg und damit auch unser Verstand. Was eigentlich eine gut gemeinte Geste war, wurde von uns als Diebstahl betrachtet. Schade!

VG Sherlock

E-Mail – Freitag, 12.07.19, 10:24

An sherlock@mg-oberfranken.de

Betreff: Unglaubliches Ende

Das ist ja verrückt, Sherlock! Bei unseren Verdächtigen handelt es sich also gar nicht um Übeltäter, sondern vielmehr um Wohltäter? Gott sei Dank kann man sich auf Ihren Scharfsinn und Ihren Blick für Details verlassen! So haben Sie die verdächtigen Spuren an Julians Shirt entdeckt und konnten das Rätsel des verschwundenen Obstes lösen. Ich gratuliere Ihnen zu einem erfolgreich abgeschlossenen Fall!

Chapeu und LG Watson

E-Mail – Freitag, 12.07.19, 11:04

An sherlock@mg-oberfranken.de; watson@mg-oberfranken.de

Betreff: Die Täter melden sich zu Wort: Geständnis!

Sehr geehrter Sherlock, Hallo Watson!

Heute Morgen gegen 8 Uhr machte ich mich auf den Weg in die Kantine, um meine Koffeinlust zu stillen. Ich sah den leeren Obstkorb und dachte mir: „Na das könnte man ja direkt mal auffüllen, damit nichts vergammelt.“ Ich betrachtete das viele leidige Obst, das einfach aus dem Kühlschrank in den Korb wollte. Mein Kollege Julian erkannte sofort, dass ich Hilfe benötigte, da das Obst schon fast von selbst zu laufen begann. Also legten wir beide los und brachten das Obst in den ersehnten Korb. Da wir (wie immer) in Lichtgeschwindigkeit arbeiteten, wurden wir kaum gesehen und aus einem Missverständnis wurde der Fall des verschwundenen Obstes.

Vielen Dank trotzdem für Ihre saubere Recherche und Ihr verantwortungsvolles Handeln! Es ist schön zu wissen, dass Sie sich mit allen Mitteln dafür einsetzen, dass die Mitarbeitenden der mgo ihre wohlverdienten Vitamine bekommen.

Viele liebe Grüße, Lea D.

(Schurkin im zweiten Ausbildungsjahr)